EU-Projekt CINDERELLA
Dr.
Elisabeth Lutter (Wien), Projekt-Koordinatorin
Ablauf
- Persnliche
Vorstellung
- Arbeits- und
Erfahrungshintergrund:
Vom Wiener Modell des Pflegekinderwesens zum
EU-Projekt CINDERELLA
- Vorstellung des
Wiener Modells:
-
Systemisch-integrativer Ansatz
-
Ausbildung, Weiterbildung, Beratung,
Kommunikation fr Pflege/Adoptiveltern
-
Elternarbeit (Beratung und Hilfe fr
abgebende Eltern)
-
Interdisziplinr-interinstitutionelle
Zusammenarbeit
-
Schaffung einer landesweiten
Facheinrichtung (Bundesverband) mit regionalen autonomen
Mitgliedseinrichtungen,
gemeinsamen Arbeits/Angebots-Schwerpunkten, jhrlichen
Fachtagungen
-
Laufende Arbeit an landesweiten
Qualittsstandards
- Vorstellung des
EU-Projekts CINDERELLA
-
Professionalisierung (<
Qualifizierung) der familialen (privaten)Kinderbetreuung
im Auftrag der ffentlichen Hand
(Tagesmtter [TM]/Pflegeeltern [PE]): eine
transnationale Gemeinschaftsinitiative der EU im Rahmen des Frderprogramms
EMPLOYMENT/NOW (= New Opportunities for Women)
-
Tagesmtter (TM)/Pflegeeltern (PE)
als Sozialer Dienst ein gemeinsamer
Lsungsansatz fr zwei Probleme:
einheitliche
Qualittsstandards fr familiale Kinderbetreuung als Grundlage fr Hherqualifizierungs-Angebote
und
neue Arbeit (mit Sozialversicherung) speziell fr Frauen
-
Grtes bisheriges EU-Netzwerk
aufgrund europaweit vergleichbarer
Problemstellung: 4 nationale/15 transnationale Partner
-
EU-Modell fr die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Tagesmtter
(TM)/Pflegeeltern (PE) als Sozialer Dienst
- Einfhrung des Qualittsbegriffs
der Wirtschaft in den sozialkonomischen Dienstleistungsbereich
(vergleichbare Qualitt fr alle NutzerInnen/KundInnen vergleichbare
Arbeitsbedingungen fr alle qualifizierten
AnbieterInnen/DienstleisterInnen)
- Erfordernis eines Berufsbildes fr TM/PE (Anforderungsprofil
Aufnahmekriterien [persnliche, formale] Berufsausbildung)
- Entwicklung eines Ausbildungs-Curriculums (duales Prinzip: Berufsvorbereitung berufsbegleitende
Weiterbildung)
- Entwicklung eines Leitbildes fr Trgereinrichtungen
- Entwicklung eines arbeitsrechtlichen Regelungssystems (einheitlicher
Tarifvertrag fr alle Sozialen
Dienste!), in Abstimmung mit den Erfordernissen/Regelungen der
Jugendhilfe
- Gesetzesinitiativen zur rechtlichen Absicherung
- Ziele:
- Einheitliche
Qualittsstandards fr familiale Kinderbetreuung (Qualittsentwicklung, -kontrolle, -sicherung)
- Anerkannte
(Berufs)Ausbildung (mit
berstiegsmglichkeiten in/aus verwandte/n Sozialdienste/n)
- Wahlmglichkeit der
(Berufs)Ausbung privat (wie bisher, aber
mit Qualittsgrundlage durch verpflichtende Ausbildung) oder im Dienstverhltnis (bei einer
qualifizierten Trgereinrichtung)
- Vereinbarkeit Beruf
Familie
- Allseitiger Vorteil
fr Kinder, BetreuerInnen, ffentliche Finanzhaushalte (Qualifizierung und Schaffung von Dienstverhltnissen ist um
ein Drittel bis ein Viertel billiger als institutionelle
Kinderbetreuung!)
- Vorhandenes:
- UN-Deklaration zum
Kindeswohl mit besonderem Bezug auf Pflegefamilie und Adoption, national
und international (1986)
- Dokumentation des
UN-Experts Meeting zur Implementierung der Deklaration im
Pflegekinderwesen, Genf, 1989
- Europarats-Empfehlungen
zur (rechtlichen) Regelung des Pflegekinderwesens (1986)
- IFCO Empfehlungen
(1992)
- Ethics Code zum Pflegekinderwesen (West-East-Dialogue for Social
Know-how-Transfer in Child Welfare Questions, Lipno/CZ, 1997)
- Fahrplan
Familienpdagogik Dokumentation des EU-Projekts CINDERELLA (Wien
1999)
- EDU-CARER A new professional role in family based child care
(Transnational Cinderella-Documentation, Bolzano/I, 1999)