Schweizerische Fachstelle für Adoption

Häufige Fragen (FAQ)

Inlandadoption

Können Kinder, die in der Schweiz in einem Heim leben adoptiert werden?

Aus verschiedenen Gründen können manche Kinder nicht, oder zeitweise nicht bei ihren Eltern leben. Diese Kinder können nicht adoptiert werden.

Wie lange dauert eine Adoptionsabklärung?

Die Sozialabklärung dauert in der Regel etwa sechs Monate.

Gibt es eine Alterslimite bei Adoptiveltern?

Der Altersunterschied vom Adoptivkind zu den Adoptiveltern sollte in der Regel 45 Jahre nicht überschreiten.

Welche ethnische Herkunft haben Kinder aus der Schweiz?

Kinder die im Inland platziert werden sind unterschiedlicher ethnischer Herkunft.

Wie alt sind die Kinder?

Kinder, die im Inland platziert werden, sind in der Regel bis zu zwölf Monate alt.

Erfahren die leiblichen Eltern bei einer Inlandadoption, wo das Kind lebt?

Nein, diese Information haben die leiblichen Eltern nicht. Wir erwarten jedoch, dass Adoptiveltern offen sind für einen anonymen Briefkontakt mit den abgebenden Eltern.

Sind die Kinder immer gesund?

Die meisten Kinder sind gesund, wir suchen jedoch auch Eltern für Kinder mit einer gesundheitlichen Einschränkung.

Wie hoch sind die Kosten für eine Sozialabklärung?

Die Kosten werden nach Aufwand berechnet und betragen in der Regel etwa 2'500 bis 3'500 Fr.

Wer bewilligt das Adoptionsgesuch?

Die Schweizerische Fachstelle für Adoption macht die Sozialabklärung und gibt eine Empfehlung ab. Die zuständige kantonale Zentralbehörde stellt eine Eignungsbescheinigung aus.

Kann man auch ein schwer krankes, behindertes oder älteres Kind adoptieren?

Ja, das ist möglich. Paare, die bereit sind, ein Kind mit besonderen Bedürfnissen zu adoptieren, müssen zusätzliche Anforderungen erfüllen. Für diese äusserst anspruchsvolle Aufgabe kommen auch Paare in Frage, die bereits Kinder haben.

Haben adoptierte Kinder die gleichen Rechte wie leibliche Kinder?

Ja, nach der Adoption haben sie dieselben Rechte wie leibliche Kinder.